Sprachniveau A1

Wiederholungen! Besteck und Geschirr! Zusatzstunden?

So langsam neigen wir uns dem Ende des ersten Kurses. Ich habe vieles gelernt und neue Menschen getroffen. Schon alleine deswegen bin ich überaus dankbar. Aber Schluss ist noch lange nicht, daher geht es heiter weiter im Unterricht und mit meinem heutigen Eintrag.

Dieses Mal habe ich es zeitig in den Unterricht geschafft. Die Technik hat bei mir und den anderen wieder sehr gut mitgespielt – mit einer Ausnahme, aber die Kollegin stieß dann doch noch dazu. Wie gewohnt, wurden die Hausaufgaben verbessert. Aber heute habe ich mir so schwer getan. Nicht nur beim Hausaufgaben verbessern, sondern auch beim Erledigen davon. Wenn man eben nicht richtig lernt, kann einem das schnell Schwierigkeiten bereiten. So holt mich das alles ein und ich muss alles erneut lernen.

Man muss wissen, welches Geschlecht das vorliegende Wort hat. Danach richtet sich nämlich der Artikel und auf diesen beruht sich dann nämlich die Bildung des Plurals. Von den knapp 1.000 Wörtern, die wir bis dato gelernt haben, muss ich bei etwa 70 % der Vokabeln erneut lernen. Das wird ganz schön heftig.

Wiederholungen sind aktuell sehr wichtig für uns und hauptsächlich für mich. Also wurden wir in Herzblattmanieren in die separaten Räume geschickt und haben dann eine Situation nachgespielt, in der wir im Restaurant etwas bestellen. Von der „Antipasti“ (ähnlich einer Vorspeiße), über „primi e secondi piatti“ (erster und zweiter Gang) bis zum „Dessert“ (Nachspeise) wurde alles geordert.

Gefolgt von der Gruppenarbeit haben wir schriftliche Übungen erledigt, wie beispielsweise „was sage ich, wenn…“ Ankreuzaufgaben und „Füllen Sie den Dialog aus“. Hier wurde uns vorgegeben, was wir schreiben sollten und mussten dies auch tun. So simpel es auch klingt, so schwer kann es aber auch sein. Die richtigen Wörter in der passenden Form ist nicht so einfach, wie ich mir, bzw. wie man es sich vorstellt.

Mittlerweile können wir im Restaurant unser Essen und das passende Getränk dazu bestellen. Problematisch wird es, wenn nun etwas auf dem Tisch fehlt. Wie gut, dass wir im heutigen Unterricht Geschirr und Besteck gelernt haben. Auch konnten wir dem Kellner sagen, was auf dem Tisch fehlt und machten gleich ein paar Aufgaben dazu.

Nach weiteren kleinen Übungen, teilte uns die Dozentin unsere Hausaufgaben mit. In dieser Woche haben wir ganz schön viel zu tun. Wobei es mehr Aufgaben sind, als die eigentliche Arbeit an sich, denn die Übungen sind doch sehr überschaubar.

Kurz vor Ende kam das Thema „Zusatzstunden“ auf, die uns letzte Woche angeboten wurden. Während zwei Personen etwas am zweifeln waren, konnte wir sie davon überzeugen, dass es doch gut sei, diese noch zu buchen. Denn unsere Lehrerin hat vor, in dieser Zeit noch das vierte Kapitel abzuschließen. Das wäre natürlich ein Traum! Gruppenzwang wird häufig als eher negativ eingestuft. In unserem Fall aber positiv, denn wir konnten die Kollegen begeistern, doch mit zu machen.

Wie schon oben beschrieben, muss ich ganz dringend und in kurzer Zeit einige Wörter „neu“ lernen. Der richtige Artikel mit der Geschlechterbezeichnung ist so extrem wichtig, dass ich mich da nochmal hinsetzen muss um zu lernen. Wahrscheinlich brauch ich auch noch einige Übungen. Wie gut, dass ich mir das passende Übungsbuch besorgt habe. Genial finde ich, dass die Gruppe sich bereit erklärt hat, weitere Stunden zu nehmen. So können wir noch mehr Input holen und ich kann es dann über die „Ferienzeit“ dann genau erlernen und eventuell sogar nutzen.

Heute haben wir folgendes gelernt:

  • Geschirr und Besteck
  • Dem Kellner mitteilen, dass etwas fehlt
  • Was man mit welchem Besteck isst

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