Sprachniveau A1

Mein erstes Homeschooling mit technischen Problemen und neuem Kapitel

Nach vielen Wochen war es endlich soweit und der Kurs wurde fortgesetzt. Aufgrund der Pandemie jedoch war es nur über das Internet möglich. Ich habe mich sehr gefreut, meine ganzen Klassenkameraden wieder gesehen zu haben. Obgleich die Vorfreude etwas betrübt wurde, da ich zu Beginn Schwierigkeiten hatte der Konferenz beizuwohnen. So hilfreich wie die Technik auch ist, so schwer hat man es auch manchmal.

Unterricht, der online statt findet.

Als ich es endlich geschafft hatte, am Meeting teilzunehmen, verbesserten wir erst einmal die Hausaufgaben, die ich jedoch vergessen hatte zu erledigen, da ich auf der Arbeit, im Familienleben und mit der Homepage beschäftigt war. Um jedoch gleich durchzustarten, wollte unsere Dozentin gleich ein neues Kapitel starten. Ich bat jedoch um eine kleine Wiederholung, da es doch über 40 Tage her war, als wir zuletzt zusammen unterrichtet wurden. Und so überflogen wir kurz das letzte Kapitel und spalteten uns in kleinen Gruppen auf, in denen wir uns etwas zu trinken bestellten oder fragten, was der Gegenüber trinken möchte, wie es uns ginge und eine imaginäre Person dem Partner vorstellte.

Start in Kapitel 3 – non solo lavoro

Wie es die Überschrift anzeigt, geht es in dieser Lektion um das Thema Arbeit. Zu Begin wurden uns Fotos verschiedener Berufe gezeigt, welche wir aus einer Vielzahl von Auswahlmöglichkeiten aussuchen sollten. So waren Beispielsweise bekannte Berufe wie „igegnere – Ingeneur“ oder „ballerina“ abgebildet. In der Liste befanden sich auch Berufe, die man am Namen schon heraus lesen konnte, welche deutsche Bedeutung sie haben, wie Beispielsweise „giornalista – Journalistin„, „grafica – Grafikerin“ oder auch „fotografo – Fotograf„. Jedoch waren auch Jobs dabei, bei denen ich nicht darauf gekommen wäre, was es in Deutschland für Berufe wären, wie „cameriera – Kellner„, „medico – Arzt/Ärztin“ oder „pittore – Maler„. Was uns zu unseren Berufen brachte. Auszugsweiße: „Buchhalter – ragioniere“ oder „Krankenschwester – infermiera

Und mit einem Mal war die Verbindung getrennt. Was war passiert? Also eilte ich zu unserem Router, der aber eine stabile und starke Leitung anzeigte. So meldete ich mich erneut an und stieß zur Gruppe zurück. Dort erfuhren wir dann, dass wir mit ZOOM das Gratis Paket gewählt hatten und die Konferenz nach 40 Minuten abbricht, aber wir müssten uns nur erneut einloggen und wir könnten ganz normal weiter machen. So führten wir den Unterricht fort, erhielten kurze Infos, was vor dem Abbruch gesagt wurde und wendeten uns der Geschlechterverteilung bei den Berufen.

Auch bei denen unterscheidet man hier zwischen männlich und weiblich. Erkennbar an den Endungen. Wobei man auch hier genau drauf schauen muss.

o (männlich)a (weiblich)
graficografica
iere (männlich)iera (weiblich)
camerierecameriera
tore (männlich)trice (weiblich)
attoreatrice
ante/istamännlich und weiblich
cantantegiornalista

Viel neues Vokabular, die uns gleich zu Beginn des Unterrichtes über das Internet um die Ohren wehen. Zudem haben wir ein neues Verb gelernt und wie man es konjungiert.

fare (machen)

io faccioich mache
tu faidu machst
lui / lei / Lei faer / sie / es macht
noi facciamowir machen
voi fateihr macht
loro fannosie machen
Die Konjugation von fare (machen)

Und zack war die Sitzung wieder abgelaufen und alle waren wieder für sich alleine, wählten sich wieder ein und fuhren dann im Unterricht fort. So schön wie der Unterricht über das Internet auch irgendwie ist, aber dauerhaft fände ich es etwas nervig. Ich muss wohl wirklich mal schauen, ob es da nicht eine andere Lösung gibt.

So starteten wir mit einer Übung, in der wir die Verbformen von „lavorare„, „fare“ und „essere“ in einem Lückentext richtig einfügen sollten, denn auch da musste man genau aufpassen, welche Wörter davor stehen und in welchem Bezug der Satz steht und wer die betreffenden Personen sind. Selbst hier gilt es, genau zu lesen. Das wird eine Herausforderung, denn das muss ich erst noch lernen, Texte aufmerksam und genau durchzulesen.

Nach all dem schwierigen Start in dem Online Unterricht, den technischen Ausfällen, der Fülle an neuen Vokabeln und einem neuen Verb, das in Italien sehr oft gebraucht wird und für uns Anfänger eher ungewöhnlich geformt wird, bekamen wir unsere Hausaufgaben, verabschiedeten uns und beendeten die Konferenz.

Zuerst mal freue ich mich, dass es jetzt wieder los geht. Obgleich der Unterricht im Klassenzimmer durch nichts zu ersetzen ist. Wie sagt man so schön? Besser als nichts! Auch freue ich mich, die ganzen Leute wieder alle zu sehen. Aber mit der Technik, da muss ich mir echt etwas einfallen lassen. So lange es auch nur 1 – 2 mal abbricht, mit der Zeit wird es doch leicht nervig. Schwierig nach längerer Pause gleich so zu starten. Gelernt für mich selber habe ich deshalb: Man sollte trotz Unterbrechung am Ball bleiben, Vokabeln lernen, Grammatik büffeln und Übungen machen. Heute habe ich zum ersten Mal gemerkt, dass ich an einem Punkt angekommen bin, an dem ich trotz meiner Vorkenntnisse wirklich überlegen und lernen muss. Die nächsten Wochen werden hart.

Heute haben wir folgendes neues dazu gelernt:

  • Alte und neue Berufe
  • Zuordnung der Berufe an Geschlechter
  • Das Verb „fare“
  • Die Konjugation von „fare“

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