Sprachniveau A1

Heute gehen wir in ein besonderes Restaurant

Donnerstag, 19:30 Uhr. Selbe Welle, selbe Stelle wie man so schön sagt. Heiter geht es weiter mit dem Homeschooling und meinem Weg zur italienischen Sprache. Unserer wöchentlichen Tradition bleiben wir selbstverständlich treu und verbesserten unsere Hausaufgaben. Wir stellten fest, dass je mehr Wörter wir nun können und mehr Grammatik wir beherrschen, einfache Unterhaltungen möglich sind, sowie leichte Texte zu lesen. So können wir auch uns unbekannte Wörter erahnen, anhand der Textsteine, die wir verstehen. Was aber durch neue Verben und regeln doch gar nicht so einfach ist, wie man meint. Zudem wurde uns nun klar, das alles neue, was wir seither gelernt haben, auf das alte aufgebaut hat. So mussten wir grammatisches – in Bezug auf Präpositionen – aus dem 1. Kapitel nachschlagen, welches ich kurz und knapp zusammen gefasst habe:

a=Stadt
in=Land
Präpositionsverwendung

Nachdem wir unsere Hausaufgaben kontrolliert haben, setzten wir den Unterricht in der 3. Lektion fort und uns wurde eine Visitenkarte präsentiert. So erklärten wir uns gegenseitig, welche Informationen wir daraus lesen konnten.

Visitenkarte des Restaurants „Trattoria de gli amici“

Wir gingen natürlich davon aus, dass diese Visitenkarte ein imaginäres Restaurant zeigt, da nahezu alle anderen Bilder und Texte doch frei erfunden waren. Bis zu dem Zeitpunkt, als unsere Dozentin uns mitteilte, dass es dieses Restaurant tatsächlich existierte. So erhielten wir einen Text, der sich mit dieser speziellen Gastronomie befasst.

Zum vergrößern auf das Bild klicken!

Ein besonderes Restaurant, dass ich hier separat ansprechen möchte, denn in diesem Restaurant in Trastevere, einem Stadtteil von Rom, wirst Du von behinderten Menschen geführt, beraten und bekocht. Sie werden von anderen freiwilligen Köchen und Kellnern unterstützt. Geführt wird das ganze durch eine soziale Genossenschaft, der „Comunità di Sant`Egidio„. Serviert wird dir in diesem Lokal traditionelle römische Küche. Wer sich in Rom befindet sollte doch tatsächlich mal vorbeischauen. Dieses Restaurant steht in bekannten nationalen berühmten Reiseführern. Aufgelistet wie beispielsweiße „Gambero Rosso“

Hier geht’s zur italienischen Homepage des Restaurants


Erste Aufgabe: Text lesen und verstehen. Mit etwas Hilfe von Dr. Google und viel Kopfarbeit (wie man auf dem obigen Bild sehen kann), suchten wir nach den Antworten auf die Frage, die uns das Buch zu dem Text stellte. Auch wenn Du es jetzt nicht sehen kannst, aber es war ein Bild für Götter wie alle Köpfe in ihren Büchern verschwunden sind. Aber aus Datenschutzrechtlichen Gründen und hauptsächlich aus Respekt, habe ich meine Kameraden verdeckt. Zumal auch nicht alle dabei waren, was ich sehr bedauere.

Doch der Text brachte uns nun in Richtung Speisekarte. Wir lernten teilweise neue Gerichte kennen und konnten diese in die Gruppen „Antipasti“, „Erster und Zweiter Gang“, „Beilagen“ und „Desserts“ einordnen. Auch konnten wir mit „mi piace“ (Einzahl), „mi piacciono“ (Mehrzahl) und „non mi piace“ mitteilen, ob wir etwas mögen oder nicht, bzw. können es aufzählen. Kleinere Übungen rundeten den Unterricht ab. So erhielten wir unseren Hausaufgaben und beendeten die Konferenz bis zur nächsten Woche.

Zur Zeit wird es interessant. Von Mal zu Mal lernen wir immer mehr und mehr. Endlich kann man auch etwas längere Konversationen führen. Auch Kleinigkeiten verstehen, was in mir beängstigende Freude auslöst. So schön wie es auch ist, sich unterhalten zu können, umso mehr muss man auf die Konjugation, die Grammatik und Aussprache achten. Reine Lernsache und kommt mit der Zeit. So nervig und anstrengend es aber auch manchmal ist. Verliert man sein Ziel aus den Augen nicht, fällt das lernen auch leichter. Jetzt müssen wir nur noch die restlichen Kleinigkeiten lernen und die Gruppe kann sich nach dem Unterricht in ein italienisches Restaurant setzen – vorausgesetzt, dass die Coronazahlen zurück gehen und die ersten Lockerungen stattfinden.

Heute haben wir folgendes gelernt:

  • neue Vokabeln
  • verschiedene Gerichte
  • sagen, dass man etwas mag bzw. nicht mag

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